Deloorden - Großpriorat Österreich 

 Geschichte von Venedig, Padua und Deloorden 

 

Die Republik Venedig bis 1620

Die Entstehung Venedigs reicht bis ins 5. Jahrhundert nach Christus zurück.

 

Die Republik Venedig („Serenissima Repubblica di San Marco“ – „Erlauchteste Republik des Hl. Markus“) wurde als Umschlagplatz für Waren aus dem Byzantinischen Reich und dem Heiligen Römischen Reich unsagbar bedeutend und wohlhabend.

Im Jahr 1453 war es den Osmanen gelungen Konstantinopel zu erobern. Das Osmanische Reich wurde zum unmittelbaren Nachbarn der venezianischen Festungen des Peleponnes. Schlagartig riss der immer noch bedeutende Handel mit dem Ägäischen Raum und dem Schwarzmeerraum ab.

Um 1470 stand Venedig im Krieg mit der türkischen Großmacht und verlor immer mehr an Einfluss. Venedig zahlte schließlich 10.000 Golddukaten Tribut an die Osmanen.

Insgesamt hatte Venedig seine Vormachtstellung im Osten weitgehend eingebüßt, profitierte aber weiterhin vom Mittelmeerhandel, der sie zur reichsten und einer der größten Städte Europas machte.

 

Ein letztes Mal spielte Venedig 1571 eine weltpolitische Rolle, als es im Rahmen der Heiligen Liga 110 Galeeren zur Bündnisflotte beitrug. In der Seeschlacht von Lepanto konnte diese Flotte die osmanische Flotte besiegen.
Aus diesem Sieg konnte für Venedig aber kein Vorteil erreicht werden, da sich die osmanische Flotte rasch regenerieren konnte.

 

Aus der Sicht der Venezianer bildeten die Türken Ende des 16. Jahrhunderts weiterhin eine ernste Gefahr. Dies war ein wesentlicher Grund für die Errichtung von Waffenschulen, die außerhalb von Fürstenhöfen meistens „Akademien“ genannt wurden.

 

 

Rückblick ins späte Mittelalter

Für den mittelalterlichen Ritter war lediglich eine einfache Reittechnik notwendig. Ihre Rüstungen und die Pferde machten sie ursprünglich unbesiegbar gegenüber Fußsoldaten.

Der Einsatz von Schießpulver für militärische Zwecke und der verstärkte Einsatz von Infanterie führten zu einer Veränderung der Taktik für die Kavallerie.

Die nordischen Streitrösser von schwerem Körperbau wurden nach und nach durch beweglichere und schnellere Pferde nordafrikanischer (berberischer) oder spanischer Herkunft – die berühmten Reitpferde („ginnetti“) ersetzt.
Diese waren besser geeignet für die Taktiken der Volte und des Manövrierens - verfeinerte Reittechniken waren nun erforderlich.

Außerdem wurde die Kavallerie mit Erkundungs- und Aufklärungsaufgaben betraut.

 

Diese geänderten militärischen Erfordernisse begünstigten das Entstehen von Reitschulen, in denen jene Techniken gelehrt und gelernt wurden.

 

Im 16. und 17. Jahrhundert waren neben den Fürstenhöfen Akademien Zentren der Verbreitung der neuen Reittechniken.

Berühmt waren die Reitakademie von Udine (1609), die Akademie der Sonnenreiter von Pavia, aber vor allem die Stella von Messina und die Accademia Delia von Padua.

Dies waren exklusive Akademien, die durch ihre Regeln Rittern (Reitern) und Adeligen vorbehalten waren.

 

Padua im 16. Jahrhundert

Die Stadt Padua war von 1405 bis 1797 von der Republik Venedig („Serenissima Repubblica di San Marco“ – „Erlauchteste Republik des Hl. Markus“) umschlossen.

Das politische, verwaltungstechnische und militärische Leben wurde von der Republik Venedig bestimmt. Padua erlebte unter der Herrschaft von Venedig eine friedvolle Zeit mit wirtschaftlichem Aufstieg.

 

Seit 1222 gab es in Padua bereits eine Universität, die in Europa höchstes Ansehen genoss.

An dieser Uni wurde 1545 eine botanische Sensation, der erste Garten einer Universität eingerichtet, der Botanische Garten von Padua.

 

In der bildenden Kunst wurde im 16. Jahrhundert dank der Präsenz von Künstlern wie Titian, Domenico Campagnola und Girolamo del Santo ein sehr hoher Standard erreicht.

Zur selben Zeit lebten berühmte Künstler und Baumeister in Padua, die vor allem in den damaligen Vorstädten gearbeitet haben, unter ihnen Dario Varotari und Vincenzo Scamorzzi (die Kirche von S. Gaetano in Padua, die Villa Molin in Mandriola und die Villa Duodo.)

 

Accademia Delia (Accademia di Delia) im 17. und 18. Jahrhundert

Pietro Duodo, der Stadtkommandant von Padua, gründete die Accademia d´armi Delia im Jahr 1608 in Padua.

Pietro Duodo, geboren in Venedig 1554

Er hat mehrere Gebäude in Padua errichten lassen.

          - Palazzo Duodo 1592

          - Villa Duodo e Cappella di San Giorgio 1591-1597

Erbauer, Architekt Vicenzo Scamorzzi

Nach umfangreicher Ausbildung an der Universität von Padua und an diversen Akademien wurde er Botschafter beim Herzog von Savoyen, bei Sigismund von Polen, bei Heinrich II. von Frankreich, bei Rudolf II., bei Heinrich IV. und bei König Jakob von England.

Gestorben ist er 1611.

Als Gründungstag der Akademie wurde der 12. März 1608 gefeiert. Die Accademia Delia hatte ihren Sitz im Palazzo Delia.

 

Ziel der Akademie

Ziel der Akademie war es, den Adel und die Ritter (Reiter) zu unterweisen.

„Sich in den Waffen und im Reiten zu üben und edle Handlungen zu vollführen.“

 

 

Adelige und Höflinge organisierten im Frieden Turniere und Vergleichskämpfe, um für den Kriegsfall militärisch gerüstet zu sein.

 

In der Akademie waren ein Fürst (Leiter) vorgesehen, weiters ein Rittmeister, ein Fechtmeister, einen Waffenmeister, ein Meister für Militärarchitektur (Festungsbaumeister), ein Meister für Mathematik (ab 1610) und später auch ein Astronom.

Damit sind die an der Accademia gelehrten Disziplinen klar definiert - im Wesentlichen sind dies Lehrdisziplinen einer Militärakademie.

 

Die Akademie hat für den Kriegsfall Offiziere ausgebildet.

In Friedenszeiten bzw. durch ausgediente Offiziere wurden für die Bevölkerung von Padua soziale, humanitäre Handlungen durchgeführt.

 

Neben den Lehrgegenständen an der Akademie konnten weitere Disziplinen auf der schon damals berühmten Universität von Padua gehört werden. Diese war um 1600 bereits 400 Jahre alt und hatte beste Erfahrungen in Lehre und Forschung.

 

Galileo Galilei

Er wurde 1564 in Pisa geboren und war Professor an der Universität in Pisa.

Im Jahr 1609 wurde in der Accademia Delia der Beschluss gefasst, einen Mathematikprofessor an die Akademie zu berufen.
Am 20. März 1610 wurde Galileo Galilei Mathematikprofessor an der Akademie. Er erhielt dafür ein Jahresstipendium von 150 Dukaten.

Galilei hat sein von ihm entwickeltes Lehrprogramm zur Erziehung von Militärpersonen an der Akademie vorgestellt und auch selbst gelehrt.

Später ging er als Hofmathematiker nach Florenz.

 

Francesco Ferdinando Alfieri

Er war Fechtmeister und Waffenmeister der Accademia Delia und verfasste 1640 (zweite Ausgabe 1645) ein Buch über die Fechtkunst mit schönen Darstellungen von Degen- und Schwertfechten „La Scherma“, „Die Fechtkunst – wo mit Abbildungen diese Kunst gezeigt wird.“ Der Umgang mit dem Rapier (Seitschwert, Degen) wird umfangreich dargestellt.

1641 brachte er das Buch „La Picca“, der Umgang mit der Pike, heraus.

Im Jahr 1653 erschien ein Buch über den Umgang mit dem Spadone (großes Schwert) und 1683 ein weiteres Buch.

   

 

Antonio Zacco

Er wurde 1654 in Padua geboren, ergriff die Militärlaufbahn und wurde schließlich zum General der Republik Venedig ernannt.

Er kämpfte gegen die Türken, deren Gefangener er fünf Jahre lang war. Nach dem Frieden von Passarowitz konnte er nach Venedig zurückkehren. Er wurde 1720 Waffenmeister an der Accademia Delia und verstarb 1723 in Padua.

 

 

Niedergang und Ende der Republik Venedig

Ausschlaggebend für den allmählichen Niedergang Venedigs als Handelsmacht war der Aufstieg neuer Mächte.

Im Dezember 1714 verstärkten die Osmanen die Wiedereroberung venezianischer Besitzungen.

Durch seine geographische Lage von den neu erschlossenen Ressourcen der Neuen Welt und Ostindiens abgeschnitten, wurde Venedig durch die aufstrebenden Staaten Portugal, Spanien, Niederlande und England wirtschaftlich und machtpolitisch allmählich überflügelt.

 

Im Zuge des 1. Koalitionskrieges kam es zum Italienfeldzug Napoléon Bonapartes, Venedig wurde 1797 besetzt. Die Republik Venedig fand ihr Ende.

   

Im Frieden von Campo Formio (Feld) bzw. Campoformido (Ort) wurde festgelegt, dass der habsburgische Kaiser Franz II. auf die österreichischen Niederlande zugunsten Frankreichs verzichten musste.
Es wurde eine Neuordnung Oberitaliens und der Besitzungen der Republik Venedig herbeigeführt. Kaiser Franz II. erkannte die Unabhängigkeit der Cisalpinischen Republik an und erhielt im Gegenzug die Republik Venedig samt deren Besitzungen bis zum Fluss Etsch, dazu Istrien, Dalmatien und die Bucht von Kotor. Darin eingeschlossen war auch die große venezianische Kriegsflotte, die in den folgenden Jahrzehnten das Herzstück der noch jungen österreichischen Kriegsmarine bildete. Frankreich behielt die Lombardei sowie die Ionischen Inseln Korfu, Zakynthos und Kefalonia.

Damit fielen ab 1797 Venedig und die zugehörigen Stadtstaaten, wie z.B. Padua, zum Kaiserreich Österreich.

Doch bereits 1798 kam es zum 2. Koalitionskrieg, in dem Österreich herbe militärische Niederlagen einstecken musste.

 

Die Habsburger hatten in der Akademie Truppen stationiert und in der zugehörigen Bibliothek wurde ausgekocht. Als logische Konsequenz brannte die Akademie im Jahr 1801 ab.
Danach kommt es zur Schleifung der zur Akademie gehörigen Gebäude. Es dürfte kaum ein Bauwerk erhalten geblieben sein. Heute beherbergt das Haus Nr

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Padua kam im Pressburger Frieden vom 26. Dezember 1805 an das von Napoléon Bonaparte gegründete Königreich Italien.

 

Stilllegung (Ruhendstellen) der Accademia Delia im 19. Jahrhundert

In dieser Zeit gingen der Accademia di Delia  die Mittel aus, die Akademie und die Bibliothek waren abgebrannt, das Lehrpersonal und die Eleven sind abhanden gekommen.

Daraufhin beschloss die Leitung der Akademie das vorübergehende Stilllegen (Ruhendstellen) der Accademia Delia (1809) bis zu jenem Tag, an dem auf Grund verbesserter Umstände, die Aufgaben und Ideale der Akademie wieder aufgenommen werden können. Damals wurden sämtliche Akademie-Unterlagen dem Bürgermeister von Padua übergeben.

Prof. Dr. Antonio dal Fabbro hat eine entsprechende Urkunde aus dem Jahr 1809 in den Archiven der Stadt wieder gefunden.

 

Der erste Pariser Friede vom 30. Mai 1814 brachte Padua als Teil des Königreiches Lombardo-Venetien indirekt an Österreich zurück (sein König war in Personalunion der Kaiser von Österreich).

Am 8. Februar 1848 fand in Padua ein bewaffneter Aufstandsversuch statt, der jedoch von den österreichischen Truppen unterdrückt wurde und in dessen Folge die Universität bis 1850 geschlossen wurde.

Durch den Wiener Frieden vom 3. Oktober 1866 kam Padua mit Venetien an das Königreich Italien.

 

 

Wiederaufleben der Ideale der Accademia Delia im 20. Jahrhundert

Im Jahr 1947 wurde die Accademia Delia von dem italienischen General Guiseppe Dal Fabbro wieder ins Leben gerufen und damit die Ideale der 1809 ruhend gestellten Accademia Delia wieder aufgenommen. Es sollten die Traditionen von 1608 wieder bewusst gemacht werden.

 

Ursprüngliches Ziel der Mitglieder der Akademie in der Tradition von 1608 bzw. 1809 war es, „Sich in den Waffen und im Reiten zu üben und edle Handlungen zu vollführen“.

Daraus wurden neben den militärischen Zielen weitere Ziele wie Kameradschaft, Selbstlosigkeit, Vaterlandsliebe und Einsatz für Bedürftige abgeleitet.

 

Laut General Guiseppe Dal Fabbro sollen die akademischen und militärischen Ziele durch Weiterführung der Akademie und die kameradschaftlichen sowie humanitären Ziele durch den Orden Ordine di Delo erreicht werden.

 

Accademia Delia im 20. und 21. Jahrhundert

In der Folge wurde 1985 die Leitung der Akademie an den Sohn des Generals, Herrn Professor Dr. Antonio Dal Fabbro, übergeben.
Dieser hat über einen Notariatsakt beim Bürgermeisteramt in Padua die Accademia Delia offiziell wieder eröffnet. Ein diesbezügliches Dokument ist bei Prof. Dr. Antonio dal Fabbro verwahrt.

Laut Angabe von Prof. Dr. Antonio dal Fabbro könnte rein rechtlich der Lehrbetrieb im Sinne der Accademia Delia unmittelbar wieder aufgenommen werden. Dabei wären in die Akademie ausschließlich militärwissenschaftliche Forscher zu berufen.

Er konzentrierte sich auf die Pflege der militärwissenschaftlichen Komponente. Dabei wurde bis heute auf die Wiederaufnahme des akademischen Lehrbetriebes an der Akademie verzichtet.

 

Im Jahr 2002 hat eine Reihe von Italienern sich als Angehörige der Accademia Delia deklariert und eine Homepage angelegt.

Militärwissenschaftliche Aktivitäten sind allerdings keine veröffentlicht worden bzw. sind keine zu erkennen.

[Link zu Homepage Accademia Delia]

 

Ordine di Delo

Die kameradschaftlichen und humanitären Ziele des Ordens Ordine di Delo sind von Dr. Antonio Dal Fabbro nicht forciert worden.

Der Orden war auf Italien beschränkt und es kam zu keiner offiziellen Mitgliederwerbung, Mitgliederbetreuung bzw. zu keinen entsprechenden Aktivitäten.

 

Internationale Erweiterung des Ordens

1986 wurden neben den ursprünglichen Idealen der Accademia Delia - Kameradschaft, Vaterlandsliebe und Einsatz für den Frieden -  vor allem humanitäre Handlungen für Bedürftige wieder belebt und sollte im Orden Ordine di Delo durchgeführt werden.

 

Eine internationale Erweiterung des Ordens konnte erreicht werden.

Dazu wurden von Prof. Dr. Antonio Dal Fabbro nationale Generalbevollmächtigte für Großpriorate des Ordens in Italien, Österreich, Deutschland und Ungarn, später auch in Kroatien, ernannt.

Italien                  Prof. Dr. Antonio Dal Fabbro

Deutschland          Stabsfeldwebel d.R. Horst Darmstadt

Österreich             Oberfeldwebel a.D. Horst Matkovits

Ungarn                 Generaloberst a.D. Josef Horvath

Kroatien                Major im Generalstab Ing. Josef Djakitsch

 

Die ernannten Generalbevollmächtigten von Deutschland, Österreich und Kroatien gründeten Großpriorate mit nationalem Vereinsstatus.

Die aufgenommenen Ordensmitglieder wählten dann aus ihrer Mitte den Großmeister des nationalen Großpriorates. Damit wurden aus den ernannten Generalbevollmächtigten demokratisch gewählte Großmeister des jeweiligen nationalen Großpriorates.

 

Im Jahr 2001 trat Prof. Dr. Antonio dal Fabbro die Führung (Betreuung) der nationalen Delo-Großpriorate an Horst Darmstadt ab. Dieser führte in der Art eines klassischen Stabsfeldwebels eher autoritär.

2002 hat Horst Darmstadt in Deutschland und Österreich sowohl das Wappen als auch den Namen „Delo“ markenrechtlich schützen lassen.

 

Seit Jahren wurde der Stellvertreter des EU-Zentralpräsidenten von einem Ordensmitglied aus dem Großpriorat Delo Österreich gestellt und von Horst Darmstadt eingesetzt.

·       Rudolf Ofner                                     2005 bis     2006

·       Diplomkaufmann Karl Burgstaller         2006 bis Juni 2007

·       Volkmar Weihs                                   2007 bis Juni 2008

·       DI Peter Fodor                                    seit Oktober 2008.

 

Gesamtorden Ordine di Delo - ab 2009

Treffen 2009 in UMAG

Der EU-Zentralpräsident Horst Darmstadt war zum Treffen der Großmeister im November 2009 in UMAG eingeladen. Allerdings war er zu diesem Zeitpunkt nicht auffindbar. Es war jedenfalls klar, dass Horst Darmstadt durch seine persönlichen Schwierigkeiten die Betreuung der einzelnen Großpriorate abgeben wird müssen.

 

Beim Treffen wurde festgestellt, dass Prof. Dr. Antonio dal Fabbro als Gesamtverantwortlicher der Akademie und des Gesamtordens Ordine di Delo allseits anerkannt ist.

Er hat die Accademia Delia wieder aufleben lassen, hat die entsprechenden Dokumente in Verwahrung und hat ein Buch über die Akademie geschrieben.

Daher wurde in UMAG demokratisch beschlossen, dass Dr. Antonio dal Fabbro die Gesamtführung des Gesamtordens Ordine di Delo als Ordensgeneral (Gesamt-Großmeister) wieder zurück übernimmt.

Die Amtsgeschäfte soll hingegen DI Peter Fodor, gewählter Großmeister des Großpriorates Delo Österreich als stellvertretender Ordensgeneral des Ordine di Delo (Ordensgeneralkanzler) wahrnehmen.
Die Beschlüsse erfolgten einstimmig.

 

Bei der internationalen Tagung im Jahr 2009 in UMAG wurde zum ersten Mal sowohl die Leitung des Gesamtordens (Ordensgeneral Prof. Dr. Antonio dal Fabbro) als auch deren Stellvertretung (Ordensgeneralkanzler Oberst DI Peter Fodor) demokratisch gewählt.

Damit hat eine demokratische internationale Zusammenarbeit innerhalb des Gesamtordens Ordine di Delo begonnen.

 

Die Tagung in Umag hat dazu gedient, dass sich die aktuellen Großmeister einander besser kennengelernt und Erfahrungen ausgetauscht haben.

In weiteren Treffen sollte eine intensivere Zusammenarbeit der nationalen Großpriorate erarbeitet werden.

Ziel war jedenfalls eine demokratisch gewählte internationale Führung der Großpriorate ins Leben zu rufen sowie die gemeinsamen Regeln zur internationalen Zusammenarbeit der Großpriorate zu definieren.

 

Die gemeinsamen Regeln zur internationalen Zusammenarbeit sollen nach ihrer Definition in die Statuten der einzelnen Großpriorate eingearbeitet werden.

 

Treffen 2012 in IMMENSTAAD

Horst Darmstadt hat ab dem Jahr 2009 gravierende persönliche Schwierigkeiten und war für den Deloorden verschwunden. Erst Anfang 2012 konnte Horst Darmstadt ausfindig gemacht werden.

Am 28. Februar 2012 kam es zu einem Treffen einer Abordnung des Großpriorats Österreich mit Horst Darmstadt in Immenstaad.

 

Dabei ist Horst Darmstadt von all seinen Ämtern zurückgetreten und hat diese an DI Peter Fodor übergeben.

 

Die Lizenzfragen konnten geklärt werden. Horst Darmstadt hat sämtliche Patent- und Markenrechte an DI Peter Fodor abgetreten.

Eine Erneuerung bzw. Verlängerung der Patentrechte ist im Dezember 2012 durch DI Peter Fodor erfolgt. Diesmal nicht nur für die Staaten Bundesrepublik Deutschland und für die Republik Österreich. In neun weitere europäische Staaten wurde der Markenschutz für das Wappen und die Bezeichnung "Delo" erwirkt.

Der Rechtsinhaber ist derzeit Di Peter Fodor. Es ist aber in der nächsten Zeit geplant diese Rechte an den Deloorden zu übertragen.

 

 

Treffen 2012 in GRAZ

Im März 2012 hat es eine internationale Tagung der Großpriorate in GRAZ gegeben. Dabei wurden die Struktur und die Regeln einer zukünftigen Zusammenarbeit der einzelnen Großpriorate definiert.

Es wurde das „EU-Zentralpräsidium“ aufgelöst. An dessen Stelle wurde ein „Souveräner Rat“ eingeführt, der von den Großmeistern der einzelnen Großpriorate gebildet wird.

Der Gesamtorden Ordine di Delo wird vom Ordensgeneral geleitet, der von der Versammlung der jeweiligen nationalen Großmeister, vom Souveränen Rat, auf vier Jahre gewählt wird. 

Es wird beschlossen, dass - wie bereits in UMAG 2009 festgelegt worden ist - Prof. Dr. Antonio dal Fabbro den Gesamtorden Ordine di Delo als Ordensgeneral führt und DI Peter Fodor die Ordensgeschäfte als stellvertretender Ordensgeneral des Ordine di Delo (Ordensgeneralkanzler) wahrnimmt.

 

 

Gesamtorden Ordine di Delo - aktuell

Verbreitung des Ordens

In folgenden Staaten sind bzw. waren offiziell Delo-Großpriorate eingerichtet:

Italien                   derzeit vakant

Deutschland          Großpriorat Deutschland soll wiederbelebt werden

Österreich             Oberst Dipl.-Ing. Peter Fodor

Ungarn                 General Prof. DSc Jozsef Padanyi

Kroatien                Oberst Dipl.-Ing. Zivko Ilijas (leider verstorben)

 

Derzeit sind Generalbevollmächtigte für Belgien und Russland ernannt, die nationale Großpriorate des Ordens aufbauen sollen. Allerdings haben die geplanten Großpriorate in Belgien und Russland noch keinen nationalen Vereinsstatus.

 

 

Anhang

 

Interessante Geschichtsbezüge aus Sicht Österreichs

1382 Triest stellt sich unter den Schutz der Österreicher

1456 Grafschaft Cilli fällt an die Habsburger

1500 Habsburger erben Görz

1517 Thesenanschlag Martin Luthers

1519 Karl V. (Karl I. von Spanien) wird römischer Kaiser

1521 Herrschaftsantritt Erzherzog Ferdinand I. (Bruder Karl V.)
          im gesamten österr. Besitz der Habsburger

1526 Ferdinand I. erbt Ungarn und Böhmen nach der Schlacht bei Mohács

1529 Erste Türkenbelagerung Wiens

1556 Kaiser Karl V. legt die Kaiserwürde nieder, König Ferdinand I. wird Kaiser

1564 Tod Ferdinand I., sein Sohn Maximilian II. folgt

1576 Maximilian II. stirbt 50-jährig; Rudolf II. wird Kaiser

1582 der Gregorianische Kalender wird von Papst Gregor XIII. eingeführt

1585 Karlsuniversität in Graz gegründet durch Erzherzog Karl II. von Innerösterreich

1607 Erzherzog Matthias zieht mit einem Heer gegen seinen kaiserlichen Bruder
          (Bruderzwist)

1609 Johannes Kepler veröffentlicht in Prag zwei Planetengesetze

1612 Tod Rudolf II., Erzherzog Matthias wird Kaiser

1615 Wegen der Piraterie der Innerösterreich unterstehenden Uskoken kommt es zur
          Auseinandersetzung Erzherzog Ferdinands (III.) mit Venedig

1618 Prager Fenstersturz – Beginn des Dreißigjährigen Krieges

1619 Kaiser Matthias stirbt, Herrschaftsantritt Ferdinand II.

1634 Ermordung Wallensteins in Eger

1637 Herrschaftsantritt Ferdinand III. (Sohn von Ferdinand II.)

1648 Westfälischer Friede (von Münster und Osnabrück)

1658 Tod von Ferdinand III, Erzherzog Leopold I. wird Kaiser

1683 Zweite Türkenbelagerung Wiens

...

1717 Erzherzogin Maria Theresia wird in Wien geboren, 13. Mai 1717

1740 Kaiser Karl VI. stirbt, Erzherzogin Maria Theresia wird Nachfolgerin
          (Pragmatische Sanktion)

1745 Kaiserkrone für Franz I. Stephan

1748 Österreichischer Erbfolgekrieg ist beendet, Maria Theresia hat sich behauptet

1752 Gründung der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt

1757 Maria Theresia stiftet den „Militärischen Maria-Theresien-Orden“

1758 Das erste Großkreuz des Ordens erhält Graf Daun „FORTITUDINI“ (der Tapferkeit)

1763 Der Siebenjährige Krieg geht zu Ende

1765 Kaiser Franz I. Stephan stirbt, sein Sohn Joseph II. wird Mitregent in den habsburgischen Erblanden

1780 Tod von Maria Theresia, Kaiser Josef II. folgt

...

1792 1792 bis 1796 Erster Koalitionskrieg mit Frankreich

1797 Friede von Campoformido mit Gebietsabtretungen und Gebietsgewinnen Österreichs

1799 Zweiter Koalitionskrieg mit Frankreich

1801 Friede von Lunéville zwischen Frankreich und Österreich

1804 Österreich wird zum Kaiserreich – Kaiser Franz II. wird Kaiser Franz I. von Österreich

1805 Dritter Koalitionskrieg, wird beendet durch den Frieden von Pressburg; Padua kommt zum, von Napoleon gegründeten, Königreich Italien.

1814 Erster Pariser Friede; Padua kommt zum Königreich Lombardo-Venetien, damit indirekt wieder an Österreich.

1848 bewaffneter Aufstand in Padua gegen das Haus Habsburg.

1866 Wiener Friede, Padua kommt mit Venetien an das Königreich Italien.

 

 

 

Hinweis:

 

 

 

 

Dieser Homepageseite wurde durch intensive Internet-Recherche erarbeitet. Der Großteil entstammt der Sammlung Wikipedia, die nach verschiedensten Suchkriterien zum Thema Padua durchforscht wurde.

 

Auf eine taxative Aufstellung der verwendeten Literaturstellen wurde verzichtet.

 

Falls sich jemand in seinen Eigentumsrechten verletzt fühlt, wird er vom Internetteam gebeten über die
Ordenskanzlei Kontakt aufzunehmen.